Über uns
Über uns
Angefangen hat alles in einer Gefriertruhe.
Kein Labor, kein Businessplan. Eine ausrangierte Truhe, ein Sack Eis aus dem Supermarkt – und die Frage, warum es in Deutschland keine Marke gibt, die Recovery zu Hause ernst nimmt.

Kapitel 01 · Der Anfang
Erholung ist der Engpass, nicht das Training
Ich bin Ultraläufer. Die Kilometer sind das eine – das Zurückkommen danach ist das andere. Wer über Jahre lange Distanzen läuft, merkt schnell: Der Trainingsreiz ist billig zu haben, die Erholung ist der Engpass.
Kälte war für mich irgendwann keine Wellness-Spielerei mehr, sondern Teil der Woche. Nur: ein Setup dafür hatte ich nicht. Also wurde eine Gefriertruhe zum Eisbad umfunktioniert, unterwegs war es irgendein Studio, irgendeine Wanne. Es hat funktioniert – aber es war jedes Mal ein Kompromiss.


Kapitel 02 · Die Lücke
Es gab schlicht nichts Gutes
Wer sich damals in Deutschland ein ordentliches Eisbad kaufen wollte, hatte zwei Optionen: überteuerte Importware mit Wochen Lieferzeit – oder eine Plastiktonne mit Reißverschluss, die nach drei Monaten undicht ist.
Dazwischen: nichts. Keine Marke, die Kälte und Wärme zusammen denkt. Keine, die erklärt, wie man es richtig macht. Keine, bei der man weiß, wen man anruft, wenn etwas kaputtgeht.
Es kann nicht sein, dass Eisbaden hier entweder Luxus oder Provisorium ist.
Kapitel 03 · Zu dritt
Aus einer Idee wurde ein Unternehmen
Alleine wäre es bei der Truhe geblieben. Mit Lukas und Chris ist daraus eine Firma geworden – mit klarer Arbeitsteilung und der Bereitschaft, so lange Lieferanten zu suchen, bis die Qualität stimmt.
Wir haben Werke angefragt, Muster kommen lassen und Muster abgelehnt. Isolierungen aufgeschnitten, Pumpen zerlegt, Nähte belastet. Von den ersten Gesprächen bis zur ersten Palette hat es länger gedauert als gedacht – aber wir wussten am Ende, was in unseren Produkten steckt.



Kapitel 04 · 2025
Lager war da, wo Platz war
Der Moment, in dem aus Renderings und Datenblättern echte Kartons wurden. Das erste Lager war eine Wohnung. Jedes Paket haben wir selbst gepackt, jede Rückmeldung selbst gelesen.
Im selben Sommer standen unsere Eisbäder zum ersten Mal nicht bei Kundinnen und Kunden zu Hause, sondern mitten auf Events. Hunderte Menschen, die nacheinander in dasselbe Becken steigen, Aufbau in 20 Minuten, Wasser kalt halten bei Sonne. Ein ehrlicherer Belastungstest als jedes Prüflabor – und der Grund, warum die nächste Generation einen niedrigeren Einstieg und weniger Teile hat, die man falsch machen kann.
Was daraus geworden ist
Zwei Wege weiter

Austausch
Wir entwickeln nicht im Vakuum
Was im Alltag funktioniert, entscheidet sich nicht am Schreibtisch. Deshalb suchen wir das Gespräch mit denen, die täglich mit Regeneration arbeiten – Therapeutinnen und Therapeuten, Trainer, Athleten.
Ihre Rückmeldungen landen direkt in der nächsten Produktgeneration: an welcher Stelle eine Kante stört, wie lange jemand realistisch drinbleibt, was im Alltag hängen bleibt.
Woran wir uns messen lassen
Erholung, die man in sechs Monaten noch macht.
Ein Setup, das Aufwand macht, wird nicht benutzt. Jede Entscheidung bei uns geht danach, ob du es im Winter um sieben Uhr morgens immer noch machst – und nicht danach, was sich am besten verkaufen lässt.